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Gedanken zur Namensgebung

Aus der Diskussion der Teilnehmerinnen im alten Projekt bezüglich der Bezeichnungen der Bewegungen haben sich folgende Empfehlungen ergeben:

  • Es sollten möglichst aussagekräftige und selbsterklärende Begriffe verwandt werden. So ist z.B. der Begriff “Kleiner Mondkreis” viel weniger aussagefähig als die Bezeichnung “gekippter Beckenkreis”, da man bei dieser Bezeichnung schon vom Begriff her weiß, dass es sich um eine kreisförmige, gekippte Bewegung des Beckens handeln muss.

  • Es sollten möglichst weitverbreitete Begriffe verwandt werden. So ist z.B. der Begriff “Hüftdrop” zwar aus dem amerikanischen Tanz-Wortschatz übernommen worden, hier aber so verbreitet, dass jeder weiss, dass damit ein Fallen-lassen der Hüfte mit Betonung der Abwärtsbewegung gemeint ist.

  • Namen, die für viele unterschiedliche und z.T. gegensätzliche Bewegungen verwandt werden, sollten möglichst vermieden werden. So wird z.B. die Bezeichnung “Hüftpendel” von einigen Tänzerinnen und Lehrerinnen für ein Drehen der Hüften vor und zurück verwandt, während andere wieder damit ein seitliches Auf- und Abwippen der Hüften bezeichnen, was zu Verwirrung führen kann.

  • Die Begriffe Hüfte und Becken lassen sich nicht hundertprozentig voneinander abgrenzen bzw. trennen. Beide Körperteile hängen direkt miteinander zusammen, wodurch es bei bestimmten Bewegungen schwierig ist zu sagen, ob der Bewegungsansatz nun im Becken oder in der Hüfte liegt (Ausnahmen sind z.B. der Hüftdrop, Hüftschwung usw., bei denen eindeutig die Hüfte die Arbeit macht).

  • Bewegungen die einen starken Ansatz im Becken haben und die eher vor-rück gehen, sollten nach Möglichkeit weiterhin mit Becken… bezeichnet werden (z.B. Beckenkippen, Beckenwelle, usw.)

  • Bewegungen, die einen starken Bewegungsansatz in der Hüfte haben, sollten nach Möglichkeit weiterhin mit Hüft… bezeichnet werden (z.B. Hüftschwung, Hüftdrop, usw.)

  • Da es aber auch Bewegungen gibt, bei denen der Ansatz nicht hunderprozentig klar vom Becken oder von der Hüfte ausgeht, sollten zusätzliche Begriffe verwandt werden, die die Bewegung eindeutig voneinander abgrenzen und die sich auch für die Erklärung/Bezeichnung komplizierterer Bewegungen eignen.

  • Wenn möglich, sollten deutschsprachige Ausdrücke englischsprachigen gegenüber bevorzugt werden.


Die Arbeitsgemeinschaft Nomenklatur-OT





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